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  Zahlen & Fakten

  • Bereits Ende des 18. Jahrhunderts Bemühungen um eine Musikschule durch Christoph Martin Wieland (1775) und Herzogin Anna Amalia (1799)
  • 1848 Aufgriff dieses Gedankens durch Franz Liszt, damals musikalischer Oberleiter der Hofkapelle und des Hoftheaters
  • 1872 Angeregt durch Liszt und dessen Schüler gründet und leitet Carl Müllerhartung (1834-1908) die Weimarer Orchesterschule. Seine Berufung zum Musikdirektor (1865) erfolgt auf Vorschlag Liszts.
  • 1877 Orchester- und Musikschule, Vorbereitungskurse für Kinder; Zwei Chöre und das Orchester der Schule haben großen Anteil am Musikleben Weimars und dessen Umgebung.
  • 1885 Orchester-, Musik- und Opernschule mit Vorbereitungskursen für musikalisch begabte Kinder und Jugendliche
  • 1902 Großherzogliche Musikschule mit einer besonderen Vorschule für Kinder
  • 1930 Staatliche Hochschule für Musik; ab 1925 spezielle Singklassen für Kinder
  • 1945 Schließung der Hochschule; bis dahin auch Vorschule für musikalisch begabte Mädchen und Jungen
  • 1946 Wiedereröffnung der Hochschule für Musik mit Vorschuleinrichtung für musikalisch begabte Mädchen und Jungen
  • 1947 Ausscheiden der Theaterabteilung aus dem Hochschulverband, nun als selbständige Hochschule in "Belvedere"
  • 1949 Gründung der Fachgrundschule für Musik in Eisleben, die 1951 nach Hettstedt und 1952 nach Weimar verlegt wurde, wo sie mit der Vorklasse der Weimarer Musikhochschule fusionierte
  • 1953 Umzug der Theaterschule nach Leipzig; Einzug des Vorschulbereichs der Hochschule in Belvedere
  • 1958 Unterstufe der Franz-Liszt-Hochschule Weimar in Belvedere
  • 1962 Umbenennung im Rahmen der Bildungsreform in „Spezialschule für Musik der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar“; Nach Abschluss der Klasse 10 II war ein Musik-Hochschulstudium möglich.
  • 1990 Die Spezialschule wird dem Thüringer Kultusministerium unterstellt; Gründung des „Vereins der Freunde und ehemaligen Schüler der Spezialschule für Musik Weimar, Schloss Belvedere e. V.“
  • 1991 Umbenennung im Rahmen der Bildungsreform in „Musikgymnasium Schloss Belvedere Weimar“
  • 1992 Das Musikgymnasium gibt die baufälligen Kavaliershäuser am Schloss Belvedere auf und nutzt verschiedene Ausweichquartiere in der Stadt Weimar.
  • 1994 UNESCO-Projektschule Musikgymnasium Schloss Belvedere
  • 1995 Grundsteinlegung für das neue Musikgymnasium in Belvedere
  • 1996 Einzug in das durch die Deutsche Bank AG gebaute Ensemble „Musikgymnasium Schloss Belvedere“; Namensänderung des Fördervereins in „Verein der Freunde und Förderer des Musikgymnasiums Schloss Belvedere, Weimar e. V.“
  • 1998 Gründung des “Arbeitskreises Europäischer Musikgymnasien” (AEM), Gründung des „Förderkreises für Begabte am Musikgymnasium Schloss Belvedere e. V.“
  • 2001 Vereinbarung zwischen dem Thüringer Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und dem Thüringer Kultusministerium über die musikalische Spezialausbildung am Musikgymnasium Schloss Belvedere
  • 2004 Übernahme des durch den Freistaat Thüringen ausgebauten „Mozarthauses“ in Belvedere mit 26 neuen Übungsräumen, einem Chor- und einem Sportsaal
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